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1909 Geboren in Luzern. Sieben Geschwister. Vater Schiffsmaschinist auf dem Vierwaldstättersee. Begegnung mit der Maschinenwelt.
1915-1923 Besuch der Volksschulen, Lehre als Vermessungszeichner.
1924-1927 Lehre als Bauzeichner. Erste Kontakte mit der Kunstliteratur.
1927-1928 Besuch der Kunstgewerbeschule Luzern.
1928-1929 Erste Reise nach Paris. Académie Julian: gewinnt nach zwei Monaten Wettbewerbspreis. Freie Arbeit im eigenen Atelier, Besuche im Louvre. Rückkehr nach Luzern.
Reise nach Berlin, Besuch der Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst, Klasse Klewer: gründliche Erlernung der Technik. Kurse an der Volkshochschule und an der Universität, bei Professor Wölfflin. Wanderungen durch Norddeutschland.
1930-1933 Abwechselnde Aufenthalte in Luzern und Paris. Bekanntschaft mit der zeitgenössischen französischen Malerei. Tief beeindruckt von Picasso und Braque. Arbeitet unter dem Pseudonym „françois grèques“. Beitritt zur Gruppe „Abstraction – Création“ in Paris. Kontakt mit Arp, Brancusi, Calder, Gabo, Kandinsky, Mondrian, Moore. Kollektivausstellungen. Fresken für den Sportclub und die Bethlehem Bar in Luzern.
1935 Mitarbeit an der grossen Ausstellung „These – Antithese – Synthese“ in Luzern. Wird Mitglied des Schweizerischen Werkbundes. Erster Preis für ein Fresko im Bahnhof Luzern „Die drei Luzerner Grazien“. Fresko „Die Jungfrau Maria und das Kind“ am Hirschenplatz, Luzern.
1936 Reisen nach Belgien und Italien. Erlebnis der Antike. Erste Reise nach London. Auseinandersetzung mit der abstrakten Malerei auf Grund der ersten öffentlichen Wandbildaufträge. Fresko für die Allgemeine Baugenossenschaft Luzern. Fresko für die Schweizer Sektion an der Triennale in Mailand, „Abstrakte Komposition“. Schulwandbilder „Wasserkraftwerk“ und „Saline“.
1937 Mitbegründer der Gruppe abstrakter Schweizer Künstler „Allianz“.
1937-1938 Aufenthalt in London. Gebrauchsgrafik, Kollektivausstellungen mit abstrakten Malern der Gruppe „Abstract and Concrete“ in London, Cambridge und Leicester.
1939 Monumentalwandbild „Die Schweiz, das Ferienland der Völker“ für die Schweizerische Landesausstellung in Zürich. Versuch einer Synthese von Abstraktion und Realismus: Ausgangsposition für die weiteren Arbeiten. Bekannt werden in der breiten Öffentlichkeit. Auseinandersetzung mit der Problematik Mensch.
1944 Wandbild „Die Welt der Chemie“ für die CIBA, Basel. Verschiedene Wandbilder für thematische Ausstellungen. Wandbild „Einführung der Lithographie in der Schweiz“ für die Lithographie-Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Zürich. Erste Gesamtausstellung im Kunstmuseum Luzern.
1945 Neue Reisen nach England, Belgien, Holland und Frankreich. Wandbild „Mensch und Maschine“ an der MUBA Basel.
1946 Wandbild „Schöpferische Kraft“ für die Ausstellung „Die Schweiz plant und baut“ im Royal Institute of British Architects, London. Wird Sportflieger. Bühnenbilder und Kostüme für die Aufführung „Prometheus“ von Aeschilos im römischen Theater von Avenches.
1947 Acht grosse Wandbilder für die internationale Ausstellung „Bauen und Wohnen“, Grand Palais, Paris.
1948 Wandbilder für die Ausstellung „Der Weg der Schweiz 1748 – 1848 – 1948“ im Helmhaus Zürich.
1949 Bühnenbilder und Kostüme für die Oper „Titus“ von Mozart, aufgeführt an den Salzburger Festspielen. Sgraffito für das Berner Sanatorium in Montana, Wallis. Briefmarke „Pro Aero 1949 – Dynamik des Fluges“ für die PTT, Bern. Verschiedene Wandbilder für Ausstellungen der UNESCO und der Weltgesundheitsorganisation WHO 1949 bis 1950.
1950 Erste Keramiken. Atelier in Paris, das er erst Ende der Neunzigerjahre verlässt.
1950-1951 Studien- und Forschungsreise mit Prof. Jean Gabus, Direktor des Ethnographischen Museums Neuenburg, nach Mauretanien und Guinea. Arbeitet nach seiner Rückkehr an afrikanischen Sujets. Ausstellung in der Galerie 16, Zürich. Ausstellungen in den wichtigsten amerikanischen Städten, organisiert durch Joseph W. Faulkner, Chicago.
1952 Reisen nach England und Frankreich. Erster Preis für Malerei an der „Biennale della Gente di Mare“ in Rimini, Italien.
1953 Arbeitet in seinem Atelier in Paris. Enger Kontakt mit zeitgenössischen Malern und Dichtern. Wird Mitglied der „Europäischen Gesellschaft für Kultur“ in Venedig. Mitarbeit am Film „Eine Melodie – vier Maler“ von Herbert Seggelke. Vier Maler: Nay, Severini, Cocteau und Erni vermitteln ihre Eindrücke einer Melodie von J.S. Bach: Polonaise de la Suite Française.
1954 Fresken für das Ethnographische Museum Neuenburg:„Handwerk in Mauretanien“, „Die soziale Situation in Mauretanien“ sowie „Entwicklung der Menschheit“ in grosser Dimension für die Aussenfassade.
1957 Reise nach Indien. Wandbild „Dädalus und Ikarus“ für das Verkehrsbüro der Swissair in Bombay.
1958 Künstlerischer Leiter und Illustrator einer zehnbändigen Enzyklopädie für Aldus Books Ltd., London und Doubleday Inc., New York (1958-1964). 3 Wandbilder zum Thema der Eroberung der Zeit: „Geschichte der Zeitmessung“, „Technik der Zeitmessung“ und „Philosophie der Zeitmessung“ für die Schweizerische Uhrenkammer an der Weltausstellung in Brüssel (die Werke wurden anschliessend dem Musée International d’Horlogerie in La Chaux-de-fonds übergeben) . Für die Weltausstellung in Brüssel schafft er ebenfalls das grosse Wandbild „In der Gesundheit liegt die Freiheit“ im Auftrag der WHO (seither im Palais des Nations in Genf ausgestellt).
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